3 Jahre und 25.000 km mit dem Toyota Rav4 Hybrid

Als es abzusehen war, das es mein Toyota Avensis es nicht mehr viel länger machen würde (Kupplungsschaden mit ca. 75000 km – keine Ahnung wer den Wagen vor mir fuhr…), stand eine Grundsatzentscheidung an. Der neue Rav4 hybrid wurde zufällig gerade vorgestellt. Mein freundlicher Toyota-Partner, das Autohaus Stamm in Arnsberg-Neheim, ermöglichte mir dann ezitnah eine Probefahrt. Die hat mich einfach umgehauen. Ein Quantensprung. Autofahren in einer anderen Welt. Nicht mehr Schalten, nicht mehr kuppeln, keine Gänge. Stufenloses Beschleunigen – bis zur Endgeschwindigkeit. Dabei regelt die intelligente Elektronik selbst den Planetenradsatz und regelt wieviel Leistung gerade vom Verbrenner oder vom E-Motor zum Antrieb durchgereicht wird, oder ob der Verbrenner gerade den Akku lädt oder auch, ob er von beidem in bischen macht. Das Ganze ohne jegliches zutun des Fahrers. Als Fahrer hat man nur die Wahl zwischen Vorwärts und Rückwärts. Vorwärts kann man dann och aussuchen ob ökologischer, normaler oder Power-Modus. Mehr nicht – und das reicht! Natürlich ist bei mir der ECO-Modus Standard-Einstellung. Damit hat man immer genug Leistung.

Man muss sich einfach daran gewöhnen, dass der Vortrieb nicht an den Verbrenner und dessen Geräusch gekoppelt ist, der Wagen könnte z.B. auch bei abnehmender Drehzahl beschleunigen. Das ist erst irritierend aber auch faszinierend zugleich.

Die Stärke des Vollhybriden liegt eindeutig im Stadtverkehr und beim Cruisen. Man kann den Rav4 hybrid beim Cruisen tatsächlich mit 3,2l Benzin/ 100km fahren. Volgepackt mit Fahrradträger und 2 E-Bikes und 1 Kinderrad in den Urlaub nach Holland unter Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und da wo es keine Begrenzung gibt mit Tempomat auf 100 km/h habe ich 5,4l Benzin / 100km und af der deutschen strecke dan mit Tempomat 120 km/h 6l/100kkm verbraucht. Kein schlechter Wert für einen SUV mit Benziner und 218 PS, oder?

Besonders hervorheben möchte ich noch die Assistenzsysteme. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (ACC) erleichtert das Fahren auf der Autobahn massiv. Schalten und Kuppeln muss man ja nicht mehr, dank Spurhalteassistent (LDA) genügt eine Hand am Lenkrad genügt. Nachts erleichtert der Fernlichtassistent (AHB) das Fahren. Das Matrix-LED Licht leuchtet die Straße gut aus und blendet selbständtig, den Bereich ab, wenn ein Auto entgegen kommt. One-Pedal-Driving ist einfach wunderbar. Es entpannt und entschleunigt bei Autofahren.

Die abnehmbare Anhängerkupplung habe ich oft benutzt, eifgentlich immer, wenn wir mit dem Auto in Urlaub gefahren sind, um die Fahrräder mitzunehmen. Alles kein Problem.

Einziges Manko ist die zu klein dimensionierte 12 V Starterbatterie. Steht das Auto längere Zeit und wurde vorher viel Kurzstrecke gefahren, hat man ein Problem. Ich hatte das Problem 4 mal, daich längere Zeit augrund einer Schulterverletzung nicht selbst fahren durfte. Da muss toyota nachbessern. Ich habae das Problem umgangen, indem ich mir eine NOCO Boost Sport GB20 Starthilfe Powerbank ins Auto gelegt hab. Damit konnte ich im Notfall, der nur 1x eingetreten ist, dann das Auto starten.

Jetzt steht der Wechsel zu einen Rav4 Plugin Hybrid an. Ich bin schon sehr gespannt, auf die von mir dann zu erreichenden Verbrauchswerte und ob das Fahrgefühl sich verändert. Meine Gummifußmatten werde ich dann einfach weiternutzen. 🙂

Schreibe einen Kommentar

1 × zwei =